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Eine
Reise ins Ungewisse
Teil
19
Im
Reich der Sidhe
Noch immer befinden sich Aidan, Joanne und Viola im Reich der Sidhe und nachdem er den Ring der Königin des Himmel so tapfer errungen hat, macht sich Aidan auf den Weg zu Viola, um ihn ihr als Zeichen seiner Liebe zu überreichen. Zu seiner Verwunderung wirkt Viola etwas gequält, als sie ihn annimmt und bietet dem Ritter sogleich einen eigenen Ring als Beweis ihrer Gunst an, würde ein weiteres Taschentuch doch über die Maßen plump wirken.
Joanne zeigt den Sidhe währenddessen einige Dinge und treibt ihren Unfug mit ihnen, während sie ihnen die Piraterie schmackhaft zu machen versucht. Alles in allem kann sie ihre schelmische Ader gut ausleben und Aidan ist stets dabei, wenn es dergleichen zu tun gibt.
Für einige Tage geht es so weiter und sie vertreiben sich die Zeit mit Geschichten und angeblichen Lieblingsbeschäftigungen der Menschen, bis sie die Königin am Ende des fünften Tages zu sich ruft. Sie wird die Helden wieder gehen lassen, bevor die sieben Tage abgelaufen sind und redet von Pflichten, die auf sie warten werden, erklärt jedoch nicht, was sie damit genau meint und wer auf sie wartet. Nun kommt wieder die perfekte Zeit für eine von Aidans besonders klugen Taten und er lädt die Königin ein, ihn auf seinem Anwesen zu besuchen – ein Vorschlag, auf den die Königin zu Joannes Leidwesen scheinbar gerne eingeht.
Die Helden sind perplex, verlassen das Reich der Königin des Himmels jedoch nur allzu gerne, als jene einen Feenkreis entstehen lässt, der in der Luft zu schimmern beginnt. Schnell wollen die Helden hindurchschlüpfen, um Bryn Bresail zu entkommen, doch Viola erstarrt in der Bewegung, ihre Augen vor Schreck geweitet. Weder Aidan, noch Joanne können die Starre der sidheblütigen Lady lösen, aber es wird dennoch Zeit zu handeln, bevor der Feenkreis verschwindet und so packt Aidan Viola und wirft sie über seine Schulter.
Alles beginnt zu verschwimmen und die Welt um die Helden herum löst sich auf einer rasanten Reise durch die Zeit auf, bis sie auf der Black Dawn wieder zu Bewusstsein kommen. Doch was ist das? Sie sind nicht in der Gegenwart geladet, auch nicht in der Zukunft, nein! Die Black Dawn segelt auf die Küste Avalons zu, bereit, schon bald am Hafen anzulegen, wo die Ritter Elaines warten werden.
Nun wird es Zeit, schnell zu handeln, denn die Hinrichtung kann endlich vermieden werden! Sofort wird Berek herbeigerufen, der schon bald in der Kajüte erscheint. Auch Viola erwacht aus ihrer Starre, ist jedoch still und kann kaum in Worte fassen, was sie erlebt hat, als Joanne danach fragt.
Nach dem ersten Schrecken stoppt Berek das Schiff, ruft jedoch gleichzeitig nach Rum, den Joanne sofort in einer Flasche zu ihm bringt. Der Alkohol tut seine Wirkung, obwohl Berek von diesen neuerlichen Behauptungen mehr als nur ein wenig mitgenommen erscheint.
Auch Constanza kommt hinab, um zu sehen, warum die Black Dawn abdreht und sie reagiert sehr unwirsch über die neuerliche Entwicklung. Auch sie kann kaum glauben, was sie da hört, willligt schließlich aber ein, mitzukommen, wenn die Reise in die Eisenlande beginnt, obwohl sie das dortige Klima verabscheut. Denn um zu beweisen, daß sie Morella nicht ermordet haben, bleibt den Helden wenig mehr, als nach Vodacce zu reisen und ihre Westen reinzuwaschen und dies mag über Land am Besten gelingen.
Doch es ist klar, daß Berek diesmal nicht mitkommen wird, denn er muß Elaine Rede und Antwort für seine lange Abwesenheit stehen und kann seinen Pflichten nicht mehr länger entrinnen.
Dennoch wird die Black Dawn die Helden nach Canguine bringen, wo sie auf die Hurricane gelangen, die sie an die Küste der Eisenlande, oder sogar bis nach Vodacce bringen wird. Es kann der Mannschaft der Black Dawn einfach nicht mehr zugemutet werden, noch länger der Heimat fernzubleiben. Das Abenteuer beginnt erneut und eine Sorge bleibt – was geschah mit Viola in dem Reich der Sidhe?
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