Ana-Maria Dominguez

Ana-Maria Dominguez, Ritterin von Rose & Kreuz, wurde vor einem halben Jahr in den Stand des Wanderden Ritters erhoben. Sie steht mit Herz und Seele hinter den Prinzipien des Ordens jenen Hilfe zukommen zu lassen, die Hilfe benötigen. So nimmt sie ihre Aufgaben als Wandernder Ritter sehr ernst und versucht ihr bestes, um ihrem Domini und dem Ordenshaus der San Cristobal-Bibliothek keine Schande zu bereiten.
Ana-Maria Besitzt den Stolz und die Leidenschaft ihres castillischen Blutes, gepaart mit einem feurigen Temperament. Sie geht an alle Dinge mit einer Neutralität heran, die zuweilen recht kühl wirkt, versucht sie doch dadurch sich ein Bild zu machen ohne vorher schon ein Urteil gefällt zu haben. Doch ist ihre Neugier einmal geweckt handelt sie oft unbedacht.
Diese Unbedachtheit brachte ihr schon einigen Ärger, doch führte sie sie
auch zu Rose & Kreuz. Ana- Maria heißt eigentlich Catalina Gonzalez und ist die Tochter eines Händlers aus San Felipe. Geboren am 14. Septimus 1649 wuchst sie dort mit ihren beiden Schwestern auf und hatte eine recht unbeschwerte Kindheit. Bereits mit 10 viel ihr klarer Verstand auf, mit dem sie Dinge schnell und klar auffassen konnte. Doch auch ihre Unbedachtheit blieb nicht unerkannt, geriet sie dadurch doch in einige Schwierigkeiten. Ana-Marias Leben veränderte sich mit dem Tag, als ihr Vater die Verlobung ihrer älteren Schwester Juliana bekannt gab. Als Mittelständiger Händler ohne nennenswerten Reichtum ergriff Alonso Gonzalez die Gelegenheit seine älteste Tochter mit einem Don zu verheiraten, der zwar nicht sonderlich Reich war, dessen Familie allerdings einen sehr guten Ruf hatte.
Don Rodrigo Fernandez del San Felipe war ein gutaussehender junger Mann mit einem unfehlbarem Benehmen. Er wurde immer von seinem besten Freund Carlos Verano begleitet, der stets im Hintergrund blieb. Die üblichen treffen mit der Familie verliefen ohne irgendwelche Zwischenfälle, doch etwas an den Beiden Männer weckte Ana-Marias Neugier. Vielleicht war es die Art wie sie miteinander sprachen oder etwas in ihrer Gestik, dass sie dazu brachte ihnen zu folgen. Don Rodrigo und sein Freund gingen in eine Taverne die sehr gut besucht wurde und verbrachten da den Abend. Keiner der beiden bemerkte wie sie beobachtet wurden. Als die Männer dann hinter einem Vorhang in ein Hinterzimmer verschwanden folgte Ana-Maria ihnen.
Was sie da sah würde sie nie vergessen! Hinter den Fassaden der Höflichkeit und des guten Benehmens versteckte sich Verruchtheit und Verderbtheit. Ana-Maria war entsetzt! Wie konnte sie es zulassen, dass ein solcher Mann ihre Schwester heiratete? Sie wollte zu ihrem Vater und ihm alles erzählen. Doch als sie aus ihrem versteck hervor kam um die Taverne zu verlassen, stieß sie gegen eine leere Flasche die am Boden lag und lenkte so die Aufmerksamkeit der Männer auf sich.
Ana-Maria ergriff die flucht, doch hatte man sie bereits erkannt. Sie rannte so schnell sie konnte nach hause, sich immer wieder umschauend. Als sie vor ihre Haustür kam und dachte sie hätte es geschafft, wurde sie ergriffen. Sie konnte gerade noch schreien bevor man ihr die Hand auf den Mund legte. Dies rettete ihr das Leben, denn kurz darauf ging die Tür auf und ihr Vater stand mit dem Rapier in der Hand vor ihnen.
Don Rodrigo und Carlos hatten keine Wahl als sie los zu lassen. Ana-Maria erzählte ihrem Vater alles was sie gesehen hatte. Natürlich leugnete Don Rodrigo alles und es stand ihr Wort gegen seins. Alonso kannte sein Tochter und wusste, dass sie ihn nie belügen würde, doch Don Rodrigo war ein Mann von Ehre. Man kannte ihn überall und er hatte sich nichts zu schulden kommen lassen. Alonso musste aber auch an die bevorstehende Hochzeit denken. Es stand einiges auf dem Spiel! Dieser Vorfall würde nicht nur den Ruf des Don zerstören, sondern den seiner ganzen Familie. Und der Aufstieg in die gehobenere Gesellschaft wäre auch verspielt. Also entschied sich Alsonso einem angesehenen Mann mehr glauben zu schenken, als einem 14 jährigen Mädchen, das wahrscheinlich nur Eifersüchtig war, weil man ihr nicht genug Aufmerksamkeit schenkte.
Ana-Maria wurde befohlen zu schweigen, da eine solche Lüge verheerende Konsequenzen haben könnte. Doch Ana-Maria konnte nicht schweigen. Welches Leben würde ihre Schwester mit so einem Mann führen? Sie musste es Juliana erzählen. Doch auch sie wollte
ihr nicht glauben. Ana-Maria hatte mit der Wahrheit nichts bewirkt, sondern nur ihre Familie gegen sich aufgebracht. In ihr wuchsen Zorn und Wut über ihre Hilflosigkeit. Sie ging zur Kirche um dort nach Rat zu suchen. Ana-Maria sahst Stunden lang in der Kapelle und überlegte was sie machen sollte ohne zu einem Ergebnis zu kommen.
So verbrachte sie die nächsten Tage schweigend und grübelnd. Ihr Wut wuchst und mit ihr ihre Verzweiflung. Am Tag der Hochzeit hatte sie endlich einen Entschluss gefasst. Sie wurde vor allen anwesenden offenbaren was sie über Don Rodrigo wusste.
Und so kam es dann auch. Als alle Gäste anwesend waren und man mit der Hochzeitszeremonie beginnen wollte, stand Ana-Maria auf und erzählte alles was sie gesehen hatte. Unter den Gästen entstand eine Unruhe und alle tuschelten. Don Rodrigo bestritt natürlich alles und wollte Ana-Maria zur Rechenschaft ziehen, doch einer der Gäste ging dazwischen. Es war Ésteban Dominguez, ein Wandernder Ritter von Rose & Kreuz. Er meinte, wenn die Beschuldigungen nicht wahr seien, könnte man dies beweisen und Don Rodrigo müsste sich keine sorgen machen. Die Hochzeit wurde fürs erste Verschoben um die Angelegenheit zu klären. Ésteban kümmerte sich selber um die Nachforschungen. Und fand Don Rodrigos dunkles Geheimnis heraus. Der Ruf des Dons wahr ruiniert und somit auch seineEhre.
Ésteban Dominguez war von Ana-Marias Mut beeindruckt und erkundigte sich bei ihr warum sie an die Öffentlichkeit gegangen sei. Sie erzählte ihm von ihr Wut und ihrer Hilflosigkeit und dass sie es mit ihrem Gewissen nicht hätte vereinbaren können. Dann fragte er sie ob sie nicht dem Orden von Rose & Kreuz beitreten wolle. Ana-Maria war überrascht und begeistert. Träumte doch jedes Kind davon dem Orden beizutreten. Nach kurzem überlegen stimmte sie zu. Ésteban warnte sie, dass es nicht leicht sein würde, dass sie viele Entberungen erdulden musste. Doch dies warAna-Maria gleichgültig.
Das vertrauen zu ihrer Familie war erschüttert! Es hielt sie nichts mehr hier! Sie war enttäuscht darüber, dass ihre Familie ihr nicht glauben wollte und den Ruf eins Fremden über ihr Wort gestellt hatte. Alonso wollte seine Tochter natürlich nicht gehen lassen. Er war der Meinung, dass dies nichts für seine Tochter wäre und zu dem auch noch viel zu gefährlich. Ésteban versuchte ihn davon zu überzeugen und ihm deutlich zu machen was er in Ana-Maria sah. Doch schließlich waren es nicht Éstebans Worte die ihn überzeugten, sondern die Gefahr in der Ana-Maria schwebte.
Eines Nachts wachte Ana-Maria durch ein Geräusch in ihrem Zimmer auf. Als sie sich erschreckt um sah, erkannte sie die Gestalt eines Mannes. Es war Don Rodrigo, der gekommen war um sich zu rächen. Ana-Maria sprang schreiend aus dem Bett, doch es nützte nichts. Don Rodrigo hatte sie bereits am Arm gebackt und hielt ihr einen Dolch an die Kehle. Er sagte er würde ihr alles heim zahlen und dass sie es bereuen würde seinen Ruf ruiniert zu haben. Durch Ana-Marias schrei wurden ihr Vater und Ésteban wach und stürzten ins
Zimmer. Don Rodrigo sah sich in der Unterzahl und ergriff die Flucht. Dabei schnitt er Ana-Maria in den Hals. Nicht lebensbedrohlich doch genug um ihren Vater davon zu überzeugen, dass sie in dem Haus nicht mehr sicher war. So verließ Ana-Maria ihr bisheriges zu hause und ging mit Ésteban nach San Cristobal.
Dort wurde sie eine der Initiaten und verbrachte 18 Monate damit dem Orden zu beweisen, dass sie würdig war ein Ritter von Rose und Kreuz zu werden. Es war eine Harte Zeit und Ana-Maria hatte sehr zu kämpfen, doch sie schaffte es in den Stand eines Armen Ritters zu gelangen. Zu dem Zeitpunkt war sie 16 Jahre alt und der einzige Mensch, der ihr noch irgendwie nahe stand war Ésteban. Während der Zeit ihrer Qualifizierung für den Orden, war er ihre Bezugsperson, der jenige, den sie Aufrichtig bewunderte und ihm nacheiferte.
Ana-Maria wollte Ésteban als Tyro dienen und von ihm lernen wie sie den Menschen Castilliens am besten helfen konnte. Sie bat Ésteban offiziell sein Tyro sein zu dürfen. Doch er wollte es ihr nicht zu leicht machen. Er unterzog sie einer Prüfung, um sein Urteil über sie noch mal zu bestätigen. Er hatte sich nicht geirrt, auch wenn Ana-Maria noch lernen musste ihre Unbedachtheit unter Kontrolle zu halten. Die Nächsten 3 Jahre verbrachten Ana-Maria als Éstebans Tyro. Doch leider holte sie ihre Vergangenheit ein. Etwa 3 Monate nachdem Ana-Maria im Dienste ihres Domini stand begegnete ihr Don Rodrigo. Er hatte sie nicht vergessen und suchte sie seit dem sie verschwunden war. Er wollte sein Rache!
Ésteban hatte einen Auftrag der ihn nach Tarago führte und natürlich wurde er von seinem Tyro begleitet. Als die beiden über den Markt liefen, sah Ana-Maria Don Rodrigo in der Menge. Doch er war gleich wieder verschwunden. Sie dachte sie hätte sich geirrt.
Am selben Abend müsste Ana-Maria für Ésteban einige Dinge erledigen und war alleine unterwegs. Vor dem Haus in dem die Beiden untergebracht waren, lauerte Don Ésteban ihr auf. Es kam zu einem Kampf . Da Ana-Maria noch recht unerfahren im Umgang mit dem Rapier war, gewann Don Rodrigo recht schnell die Oberhand.
Doch der Kampflärm blieb nicht unbemerkt. Ana-Maria hatte bereits eine schwere Verletzung und lag auf dem Boden als die Tür aufgestoßen wurde und Ésteban in Begleitung des Hausherr herausgeeilt kam. Das rettete ihr das Leben! Don Rodrigo ergriff die Flucht, jedoch nicht ohne vorher ein Widersehen anzukündigen. Den darauf folgenden Monat verbrachte Ana-Maria im Bett, damit ihre Wunden verheilen konnten. Allerdings blieb eine Narbe zurück, die ihr immer zeigt in welcher Gefahr sie schwebt.
Wie sich herausstellte hatte sich Don Rodrigo in der Stadt nach Catalina Gonzalez erkundigt und sie so gefunden. Ésteban machte den Vorschlag, dass sie ihren Namen ändern sollte, damit sie nicht mehr gefunden werden konnte. Sie zögerte, bedeutete ein Namenswechsel sich von ihrer Vergangenheit und ihrer Herkunft zu lösen. War sie dazu in der Lage? Was bedeutete ihr ihre Familie noch? Immerhin hatte sie seit 2 Jahren keinen von ihnen mehr gesehen. Schließlich faste Ana-Maria ihren Entschluss. Sie bat Ésteban um die Erlaubnis seinen Nachnamen tragen zu dürfen, war er für sie doch wie ein Vater. Er stimmte zu und so wurde aus Catalina Gonzalez Ana-Maria Dominguez!
Es gab noch eine weitere Begegnung mit Don Rodrigo, doch diese war harmlos. Es war ungefähr 2 Jahre nach der ersten Begegnung. Einige Ritter des Ordens hatten in Altamira eine heikle Angelegenheit zu klären. Das war Ana-Marias Glück, denn es kam zu keinem Kampf, da sie nicht alleine war. Don Rodrigo beschränktee sich auf bloße Drohungen und schwor, dass Ana-Maria mit ihrem Leben dafür bezahlen würde, was sie ihm angetan hatte. Seit dem hat sie ihn nicht mehr gesehen, doch rechnet sie immer damit, dass er irgendwo auftaucht.
Inzwischen Lebt sie ihr leben im Dienste von Rose & Kreuz. Sie stellt nicht nur ihren Rapier jenen zur Verfügung die ihn benötigen sonder auch ihr Wissen und ihre Fähigkeiten als Ärztin. Im Stillen bereitet sie sich auf einen letzten Kampf mit Don Rodrigo vor. Doch dieses mal wollte sie als Sieger hervorgehen!

Das Steuerrad 

El Matador

Ana-Maria Dominguez

Leonora Falisci

Paolo Stefano Dalvatini

Doña Sofia Serena Gallegos y Yañez de Castilla

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